Früheres Aufstehen (madrugar), da die Drittgeborene zum Flughafen musste. Also nach dem Frühstück gleich zur Fuente, wo nur ein paar wenige Rentner_innen ihre Morgenroutine erledigten. Wieder superschön (in unserem spanischen Umfeld packt man gerne ein „super“ vor ein Adjektiv zur Steigerung). Zwei Filme mit Wasserplätschern gemacht, vielleicht kann ich die loupen und als Entspannungssound zu Hause nutzen.


Einige Besucher_innen der Fuente sind mit dem Rad gekommen. Am Sonntag beim Familienbesuch Richtung Madrid und auch hier sind durchaus Menschen mit dem (Renn-)Rad sportelnd unterwegs. Gibt mir hin und wieder schon einen Stich, das wollte ich ja auch machen. Verflixt!
Um 11:30 Aufbruch zum Flughafen Madrid Barajas (offiziell: Adolfo Suárez, erster demokratisch gewählter Ministerpräsident nach dem Tod Francos), rechtzeitig zum Mittagessen um halb drei wieder in El Olmillo.
Siesta ausgefallen, weil:
– Proviant für die Rückreise und bestellte Mitbringsel besorgt werden mussten
– ein letztes Mal der Frontonplatz nach uns verlangte (großartiger Sport, die Jungs und ich hatten den Court für uns alleine und haben zweieinhalb Stunden mit einem der Cousins auf den Ball eingedroschen).
Um kurz nach acht Aufbruch zu einer Anhöhe in der Nähe, um den Sonnenuntergang anzusehen (morgen um die Zeit ist hier eine totale Sonnenfinsternis zu bewundern, Eclipse). Unglaublich schöner Ausblick und wunderbare Abendstimmung.

Die Großeltern stießen auch dazu und genossen den Moment wie wir sichtlich.

Trotzdem ich ja schon seit meiner Kindheit in der Nähe zu Besuch komme habe ich bei diesem Besuch wieder ganz neue Seiten der Gegend entdecken dürfen.

Auf dem Heimweg noch die verfallene Kirche um die Ecke angesehen, die weiterhin als Friedhof genutzt wird. Hier sind auch die Urgroßeltern der Familie begraben.

Schließlich wieder opulent zu Abend gegessen und sich von den ersten Familienmitgliedern mit einem Tränchen im Augenwinkel verabschiedet, morgen geht es gegen sechs zurück nach Etting.
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