Der Morgen war geprägt von Nervosität. Frühstücken, über Blog informieren, Fahrrad bestücken, Daten erheben: mit 86,8 kg Eigen- und 124,1 kg Gesamtgewicht (Puh) ging’s kurz nach 9 los. Endlich. Die ersten Meter auf dem Rad fühlten sich richtig gut an, es war nicht zu warm und ich bin gleich richtig ins Rollen gekommen.

Nach Neuburg riss der Himmel endgültig auf, es wurde wärmer.

Lustiger Mittelstreifen unterwegs, der zog sich noch eine Weile so hin. Meine Vermutung: dahinter steckt irgendwas bei der Straßenmeisterei mit „des traust du di ned!“
Bei der ersten Pause nach ca. 60 km das Langarmshirt ausgezogen, dafür Sonnenschutz angelegt:

Um Kilometer 80 wurde es zäh, gefühlt die ganze Zeit Gegenwind, die zweite Pause war dringend nötig.

Ein paar Minuten danach glücklicherweise noch einen Supermarkt passiert und kühle Getränke besorgt. Allmählich zog der Himmel wieder zu.

Danach hat der Akku der DJI aufgegeben. Ich hätte öfter ausschalten sollen, gelernt für morgen. Von Günzburg ging es an der Donau entlang und durch den Wald nach Elchingen, ganz leichter Regen setzte ein. So wenig, dass Regenklamotten unnötig waren und ich abgekühlt wurde. Und so ein toller Duft von Regen, der auf warmen Boden tröpfelt. Kurz von 16 Uhr, nach sechseinhalb Stunden, 2 Pausen, 127,3 km und 433 Höhenmetern angekommen. Eingecheckt, gedehnt und Tour de France geguckt, Proviant für morgen besorgt und lecker Essen gewesen

Als Vorspeise gabs Flädlesuppe, als Nachspeise das:

Jetzt bin ich pappsatt, ziemlich erledigt und habe ein wenig Bammel vor der morgigen Etappe, die aus Gründen noch etwas länger wird. Werde sehr zeitig ins Bett gehen (jetzt) um morgen um 7 beim Frühstück zu sein und so früh wie möglich aufzubrechen.

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