Etappe 2 – Elchingen nach Tuttlingen


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Diese Etappe sollte noch länger als gestern werden: 133 km standen an. Nach einer miesen Nacht und erhöhter Temperatur bin ich davon ca. 20 geradelt. Ich hatte mir fest vorgenommen, die Reise nicht auf-Teufel-komm-raus durchzuprügeln. Und schon am zweiten Tag konnte ich auch dieses Vorhaben umsetzen.

Die ersten 12 Kilometer nach Ulm gingen zunächst an der Landstraße und dann an der Donau entlang.

Den mittlerweile zweithöchsten Kirchturm der Welt habe ich tatsächlich schon kurz nach dem Aufbruch in Elchingen gesehen.

Im Zug von Ulm nach Tuttlingen durch eine wunderbare Landschaft gefahren. Sattes Grün, Felsformationen, die ungewohnt immer schmaler werdende Donau.

Kunst im öffentlichen Raum im Vordergrund – wahrscheinlich aber Bahn Infrastruktur. Wer weiß, was das genau ist, gerne in die Kommentare. So saftig sah es die ganze Zeit aus. Sonne, Wolken und Regen wechselten sich munter ab, auf halber Strecke stieg ein druchnässter Gravelbiker zu. Bin direkt über meinen Schatten gesprungen und begann Smalltalk von Biker zu Biker, der Kollege ist aber nicht so recht eingestiegen. Sorge bereitet mir, dass die Sonnenstrahlen die mich durchs Fenster trafen an Stirn und Nacken direkt Hitzeschübe hervorriefen.

In Tuttlingen angekommen leichter Regen, sodass ich meine Ausrüstung auch gleich (erfolgreich) ausprobieren konnte (Gamaschen mangels Schlangenmenschen-Eigenschaften nicht im Bild).

Nach 8 km im Hotel zur Mittagszeit eingecheckt. Snack eingenommen, wirklich hungrig war ich nicht. Die Restaurants hier starten um 17 Uhr, das passt. Nach Siesta schönes Telefonat mit Barbara und dem Erstgeborenen. Letzterer übrigens Verantwortlich für das Layout des Blogs.

Zum Abendessen Maultaschensuppe und Schwarzwälder Cordon Bleu, lecker und sättigend. Währenddessen Dateiupload der unterwegs gemachten Filme. So mies das WLAN auf dem Zimmer war, so flott hat es im Restaurant funktioniert. Für mich neu: in denrsten beiden Hotels jeweils WLAN ohne Passwort, heute wurde ich noch nicht mal darauf hingewiesen.

Kommentare

Bitte seid hier nett zu zueinander und zu mir. Auf dem Weg nach Spanien möchte ich gern positive Erlebnisse haben, wenn ich in die Kommentare schaue.

8 Kommentare zu „Etappe 2 – Elchingen nach Tuttlingen“

  1. Avatar von Toeffi
    Toeffi

    Hallo Daniel, ich wünsche dir noch mal eine gute Reise. Es ist bestimmt eine gute Entscheidung, wenn du es am Anfang nicht übertreibst, wenn du gesundheitlich etwas angeschlagen bist. Die Gegenstände der Bahn habe ich mit Google und der KI untersuchen lassen und du wirst es nicht glauben, was der Treffer war: Ein Truthahn. 🦃 Das Tier! Ein zu komisches Bild. Das schicke ich dir direkt zu.

  2. Avatar von Toeffi
    Toeffi

    Hat doch mit Link funktioniert.

  3. Avatar von Tom
    Tom

    Wow, eine sehr starke und weise Entscheidung. Gute Besserung schicken wir aus Köln.
    Morgen ist ein neuer Tag

  4. Avatar von Steffi Str 🐢
    Steffi Str 🐢

    Bin stolz auf dich, dass du auf dich und deinen Körper gehört hast 💪!
    Großes Lob für die Gestaltung dieses tollen Blogs an deinen Erstgeborenen 👏!
    Und ich weiß, was das an der Seite der Trasse ist: die Einschätzung der Bahn, wie pünktlich wahrscheinlich dieser Zug ankommen wird, anschaulich als Waage dargestellt.
    PS: Nachdem nun mehr Steffis deinem Blog folgen, habe ich Namenszusätze hinzugefügt 😊

  5. Avatar von Ralf
    Ralf

    Gute Besserung!! Richtig, Nix erzwingen!!
    Die Dinger auf den Feldern in meiner alten Heimat sind tatsächlich Ölpumpen. Gerade im Karlsruher Raum waren die damals weitverbreitet… ich glaube aber, der Ölrausch ist vorbei…

  6. Avatar von Frankfurter Radlerin
    Frankfurter Radlerin

    Die „Kunst im öffentlichen Raum“ nennt sich Spannwerk, https://de.wikipedia.org/wiki/Spannwerk_(Stellwerk)

    Ihnen weiterhin eine gute und störungsfreie Fahrt nach Spanien!

  7. Avatar von Daniél
    Daniél

    Ich kann mich nicht zwischen Ölpumpe und Pünktlichkeitseinschätzingswaage entscheiden.

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