Etappe 11 – Boussac nach Bénévent-l’Abbaye


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Rückblick: Anpassung bei der Routenplanung

Nach der wahrscheinlich anstrengenden Etappe gestern folgen jetzt zwei kürzere. Angefangen heute mit 68 Kilometern aber immerhin 1.020 Höhenmetern. Mehr als die Etappe nach Freiburg, die 113 Kilometer lang war. Das Streckenprofil sieht knackig aus. Tiefster Punkt 290 m, höchster 530 m. Bei Kilometer 36 beginnt ein Anstieg über 12 Kilometer, der genau diese Bandbreite umfasst. Im letzten Anstieg sind sogar 15% drin. Für den Abschnitt würde ich mal locker von einer Stunde ausgehen mit einigem an Schieben. Lt. Routenplaner handelt es sich erst um einen Abschnitt der Tour de la Creuse à Velo (V2300;V735). Später dann die Vallée de la Creuse, weiter auf Les méandres de la Gartempe und zum Schluss die Velouroute Pommiers – Limoges (V56). Da bin ich dann in der Region Nouvelle-Aquitaine unterwegs. Temperaturen lagen bei 25-28 Grad, bei Anstiegen im Wald OK, in der Sonne knifflig.

Minions-Film gestern war großartig, bin einfach verliebt in diese chaotischen gelben Wesen. Zitat des Minions-Erfinders: All the characters are men because he couldn’t imagine women being that stupid.

Heute also Arztbesuch, wieder Zitat, diesmal nach dem Abhören (nicht vom Minions-Erfinder): „da brodelt was“. Nach langem mal wieder Antibiotikum bekommen, da kam der Abbruch gewiss nicht zu früh. Flug nach Madrid gebucht, jetzt komme ich einen Tag früher an als mit dem Rad. Patisserie-Ersatz nach dem Mittagessen: Granatsplitter.

Routenplanung

Grundsätzlich in Ordnung. Ich hätte noch besser auf die Etappenlänge gekoppelt mit den Höhenmetern achten sollen. Nach 100 km wurde es bei mir mental anstrengend („jetzt aber mal ankommen“). Am ersten Tag habe ich da wohl den Fehler gemacht, deshalb nochmal Gas zu geben. Führte aber auch nur zu einem wenige Minuten früherem Eintreffen. Die Etappe nach Freiburg war so der Maßstab, den ich gut packe, aber nicht viel mehr.
Dazu: Zug aktiv einbauen. Beispielsweise wäre ich dann die erste Etappe nur bis Günzburg geradelt und hätte am nächsten Tag eine Zugverbindung genommen, die mich über Ulm hinaus auf ca. 100 km in die Nähe von Tuttlingen gebracht hätte. Und bei der Etappenplanung auch gleich mit berücksichtigen, dass es, wenn auch nicht täglich, eine Zug-Alternative gibt zumindest für einen Teil der Etappe.

Heute Nachmittag noch Spaziergang im Ort. Großes Infrastrutur-Projekt: die Ortsausfahrt nach Norden wird durch ein Neubaugebiet komplett überarbeitet. Spannend:

Kommentare

Bitte seid hier nett zu zueinander und zu mir. Auf dem Weg nach Spanien möchte ich gern positive Erlebnisse haben, wenn ich in die Kommentare schaue.

Ein Kommentar zu „Etappe 11 – Boussac nach Bénévent-l’Abbaye“

  1. Avatar von Steffi Str 🐢
    Steffi Str 🐢

    Wie gut, dass du deine Tour nicht auf „Teufel-komm-raus“ durchgezogen hast und du dich auf deine Genesung konzentrieren kannst 😊
    Gute Besserung 🍀🍀🍀

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