Rückblick: warum eigentlich ein Blog
Auf die Etappe hatte ich mich ganz besonders gefreut: ein großer Teil der 121 Kilometer geht entlang des Atlantik. Misti misti, dass das nicht geklappt hat. Völlig entspanntes Höhenprofil, nur 370 Höhenmeter Anstiege hätten auf der Strecke auf mich gewartet, bei um die 25 Grad. Gespannt war ich auf die Windverhältnisse, werde ich ein anderes mal herausfinden müssen. Pinien-Wälder, Dünen, Meer mit entsprechenden Gerüchen. Der Menge an Fotos auf komoot nach zu schließen scheint diese Strecke sehr beliebt bzw. viel freqeuentiert zu sein. Hier konnte ich zumindest einen Namen für einen Teil des Radweges finden: Piste de la Côte. Im Zielort dann zumindest von der Lage her eine Highlight-Unterbringung: mit Blick auf’s Meer. Ob ich allerdings durch den Waldbrand bei Parentis-en-Born aufgehalten worden wäre – ich weiß es nicht. Letzte Übernachtung in Frankreich vor dem Grenzübertritt.
Wieder morgendliche Stimmübungen, wird besser. Mein Flieger kommenden Donnerstag nach Madrid wurde von Iberia innerhalb kurzer Zeit zweimal nach hinten verschoben (von Abflug um 12 auf schließlich 19:30), also doch auf den um 7:30 umgebucht. So habe ich fast den ganzen Tag vor Ort. Hört sich jetzt erstmal super an, wie toll das ist sehe ich dann nächste Woche, wenn ich um vier aufgestanden bin. Zum Mittagessen nochmal Entrecôte mit Pommes Frittes, erneuter Einsatz der gestern gekauften Kartoffel-Schneidemaschine (sehr zufrieden!):

Über den Mittag Tortilla gemacht, zum einen als Proviant für Barbara, die an den Garda-See reist und für eine abendliche Party.

Für Patisserie-Ersatz heute nicht wirklich Zeit, also Süßkram:

Das Bloggen
Den Gedanken, meine Tour per Blog zu dokumentieren, hatte ich eigentlich schon am Anfang der Tour-Planung. Zum einen wollte ich für mich eine Art Tagebuch führen, zum anderen meine Erfahrungswerte mit anderen teilen. Vielleicht fühlt sich ja jemand inspiriert, ein eigenes Abenteuer zu starten. Die Technik, Gestaltung und Organisation hat der Erstgeborene übernommen, vielen Dank nochmal dafür! So konnte ich mich auf den Inhalt konzentrieren. Zusammen hat uns das schon in der Vorbereitung viel Freude bereitet. Das Bloggen von unterwegs stellte keine Belastung dar, weder technisch noch zeitlich. Machte mir auch Spaß. Im Moment halt mit einer Prise Wehmut, da ich keine Erlebnisse von vor Ort mit dazu packen kann.

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