Aus dem Baskenland raus in die autonome Region La Rioja. Ähnlich wie Deutschland bei den Bundesländern ist Spanien unterteilt in Regierungsgebiete, die insgesamt 17 autonomen Regionen.
Eckdaten der Etappe: 95 Kilometer mit wahnsinnigen 1.400 Höhenmetern. Die ersten zehn Kilometer gleichmal 350 Höhenmeter, bis zu 13 % Steigung. Wer macht den sowas? Höchster Punkt kurz vor Kilometer 60 bei 940 Höhenmetern, wäre eventuell sogar frisch geworden. Dann knapp 12 Kilometer bergab, um dann die letzten 20 Kilometer wieder leicht rauf zu strampeln. Zu Anfang 22 Grad, am Zielort bereits 32. Keine Zugverbindung, eventuell ein paar Kilometer mit dem Bus überbrückbar. Das würde ich beim nächsten mal überdenken und entweder andere Abschnitte wählen oder gleich eine andere Route.
Die ersten Kilometer am Fluss Deba entlang, auf dem Weg lag auch die Hauptstadt des Baskenlandes, Vitoria-Gasteiz. Der Weg durch die hügelige Landschaft sieht wieder sehr spannend aus auf den Fotos in komoot, je weiter aus dem Baskenland raus, desto weniger Schatten. Wechsel von kleineren Landstraßen und Radwegen durch die Landschaft. In den Bergen in der Nähe des Zielortes aktuell ein kleiner Brand.
Im Zielort Santo Domingo de la Calzada war eines meiner Übernachtungshighlights vorgesehen. Erstmals hätte ich in einem Parador genächtigt. Das sind kurz gesagt Hotels in meist historischen Gemäuern, unter anderem Burgen. Es gibt in Spanien insgesamt 98 davon. Ich hätte den Parador de Santo Domingo de la Calzada für eine Nacht bewohnt (in dem Ort gibt es auch eine Kathedrale). Ganz sicher wäre ich auch in das angeschlossene Restaurant gegangen, sofern ich noch einen Platz bekommen hätte. Es gibt sogar Frühstück auf dem Zimmer. Check-In ab 14 Uhr möglich, wie bei fast allen Unterkünften in Spanien.
Heute Häuslichkeiten und Urlaubsvorbereitung, Telefonat mit den Kids (wg. Urlaub) und mit Barbara (vor 26 Jahren krichliche Trauung). Spanische Brotzeit und Patisserie-Ersatz. Hinweis zum Getränk: Tinto de Verano. Zitronenlimo mit Rotwein, in dem Fall alkoholfrei. Ich empfehle den von Doppio Passo (alkohlfreie Rotweine aus Spanien sind mir bisher kaum über den Weg gelaufen).



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