Bürotag mit regem Treiben und Meetings. Ausblick für den Rest der Arbeitswoche: heiter. Grobe Brocken bleiben nicht übrig, werde wohl vor dem Urlaub alles wichtige erledigt oder übergabebereit haben. Wegen Gangschaltung nochmal in die Werkstatt, passt jetzt wieder. Letzte Trainingseinheit im Fitnessstudio. Einkäufe, die mir beim gestrigen Gepäckzusammenstellen eingefallen sind erledigt. Nochmal Basketball trainiert. Und:

Gepäck, Schwerpunkt Radeln
Nach jetzigem Stand der Dinge werde ich zwei Satteltaschen hinten und 2 Taschen vorne an der Gabel befestigen. Teil 1:

Einen Teil davon habe ich natürlich an: Radlhose und -trikot, Untershirt, Schuhe, Socken, Handschuhe, Helm, Brille. Hose und Shirt jeweils doppelt. Regenklamotten, Zeug, wenn’s doch kühler wird, Kopf- bzw. Nackenschutz wenn ich in der prallen Sonne fahre. Zwei Fahrradflaschen, Werkzeug-Tool, Ersatz-Schlauch und Mantel (wenn er denn noch Platz findet). Flickzeug, Pumpe, Kettenöl, Kabelbinder, Expander und Schlösser. Was ich hoffentlich nicht brauche: das Schaltauge und die Kettenglieder weil das hieße, dass ich eine massive Panne hatte. Mittwoch werde ich dann mal sehen, wie ich das alles in die Taschen bekomme. Bis auf den Schlauch ist da wenig zu streichen.
Gepäck, Schwerpunkt Nicht-Radeln

Hier wird möglicherweise noch ausgemistet. Was nicht zur Disposition steht: Medikamente und Toilettenartikel. Und ja, ich nehme Rasierzeug mit, damit ich ab Woche 2 nicht ständig am Hals rumkratze und auch nicht wie ein Zausel aussehe. 1 Paar Schuhe, ein getestetes Reisekissen. Wegen Rücken bzw. Nacken benötigt, da Hotelkissen meist unbequem für mich. Und spätestens in Spanien wird es Kissen geben, die eher einer in einen Bezug gestopte Schaumstoffrolle mit einem Durchmesser von 20 cm entsprichen, auf denen ich einfach nicht schlafen kann. Dann natürlich Smartphone, Brille, Geldbörse. Zumindest bei den Klamotten kann ich noch Abstriche machen, wird sich am Mittwoch zeigen. Was auf dem Bild fehlt, weil auch Dank Barbara erst später eingefallen: Taschenmesser, Reisewaschmittel, Tierabwehr, kleines Honigglas. Mit letzterem werde ich mir meine Getränke für unterwegs mixen: ein Löffel Honig, eine Elektrolyt-Tablette, Saft einer Zitrone, mit Wasser auffüllen. Im Hintergrund die insgesamt vier Taschen, die mir zur Verfügung stehen.
Weitere Vorbereitungen
Zum Thema „Abstellen des Fahrrads an einem sicheren Ort“ haben fast alle Unterkünfte eine positive Rückmeldung gegeben. Nur bein einer habe ich wegen Unklarheit nochmal nachgefragt. Für nach dem Radeln habe ich Lesestoff auf’s Smartphone geladen, ich habe gerade Freude an einer Fantasy-Buchserie von Benedict Jacka. Der Protagonist heißt Alex Verus und ist ein Magier im London der Jetzt-Zeit. Mit drei Bänden werde ich wohl klar kommen, wenn nicht kann ich ja unterwegs noch einen runter laden.
Einer der spannenden Punkte auf der Reise: wie werde ich die Zeit nach der Ankunft im jeweiligen Etappen-Ziel verbringen? Zur Auswahl steht so einiges:
– Auf’s Bett plumpsen und schlafen
– Ort angucken
– Essen
– Bloggen
– Lesen
– Jammern
– Proviant für den nächsten Tag besorgen
– Familien-Telefonate führen
Wird sich zeigen. Sicher auch abhängig von der absolvierten Etappe und vom Etappenziel.
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