Heute mal richtig ausgeschlafen UND Siesta gemacht. Bin dann doch immer noch leicht angeschlagen (hüsteln, irgendwie komisch). Covid- und Grippe-Test negativ. Die geplante Trainingsfahrt gestrichen. Statt dessen sportliche Aktivitäten mit Tour de France und Wimbledon Tennis gucken. Bringt bestimmt auch was, zumindest mental. Ach ja: und den Basketball-Artikel für die nächste Ausgabe der Vereinszeitung geschrieben. Auch irgendwie Sport.
Vorbereitung körperlich
Seit November 2025 bereite ich mich zunehmend gezielter und intensiver auf diese Tour vor. Die erste Anlaufstelle zur Trainingsberatung hat zwar nicht geklappt. Da im Freundeskreis eines der Kinder gerade sein Ausbildung in dem Bereich abgeschlossen hatte war Ersatz schnell gefunden. Hier habe ich Tipps und einen Trainingsplan bekommen (vielen Dank V.!).
Erstmal noch in Equipment investiert und ein Fahrrad für das Rollentraining besorgt:

Darauf unzählige Stunden für das Grundlagentraining verbracht, eine Einheit 70 bis 80 Minuten (niedrige und mittlere Herzfrequenz im Wechsel), wodurch ich spürbar an Ausdauer zugelegt habe. Überraschend schweißtreibend. Nach einer Einheit sind 750 ml Gertränk in mir, ich bin klatschnass un der Boden unter mir auch. Nebenbei bis in den Juni meistens ein NBA-Spiel geguckt. Da die Logistik so einfach ist musste ich mich Ende März wirklich zwingen, raus auf’s Rad zu steigen. Spielte kurzfristig mit dem Gedanken, die Tour virtuell von zu Hause aus zu machen und die Bilder vom draußen auf den Fernseher zu spielen. Der Rollentrainer selbst ist eher einfach und relativ laut, vielen Dank an die Geduld der Mitbewohner.
Nachdem mich kurz vor Nikolaus (mal wieder) ein Hexenschuss ereilte wollte ich dem Thema jetzt mal gründlich nachgehen. Wenn mir das unterwegs passieren würde wäre die Reise definitiv beendet. Der Neuro hat dann Schwächen in der Rückenmuskulatur festgestellt. Seither (Februar) gehe ich diszpliniert zweimal die Woche in ein Fitnessstudio in der Friedrichshofener Straße. Sehr gute Betreuung durch Physiotherapeuten. Hat einen tollen Effekt auf meine Rückenstabilität. Seither steige ich auch nach langen Radtouren vom Rad ohne mich erstmal ausklappen zu müssen.
Dazu noch Pilates und Dehnübungen. Das Basketballtraining, an dem ich schon davor zweimal die Woche teilnehme und zuweilen leite habe ich beibehalten. An manchen Tagen vielleicht eine Aktivität zu viel. Und 2-3 mal die Woche auf’s Rad, entweder Rolle oder Outdoor. Im „Draußen“ knapp 1.500 km gestrampelt, darunter eine Tour über zwei Tage nach Würzburg um die dort studierende drittegeborene zu besuchen.
Vorbereitung Equipment


Beim letzten Bodensee-Fahrradurlaub mit Barbara bin ich mit Gepäck und meinem bisherigen (Trecking-)Bike bei Steigungen kaum vorwärts bekommen. Also im Winter ins Radl-Geschäft meines Vertrauens, und nach ca. 10 durchprobierten Radeln wurde es ein Gravelbike von Bulls, konkret ein Daily Grinder 3 mit 12-Gang Kettenschaltung. Modifikationen: Pedale mit Klickfunktion auf einer Seite, Frontscheinwerfer mit 100 Lumen, Triathlon-Lenker, Halterungen für Flaschen und ein anderer Sattel. Bin rundum zufrieden, das Radl rollt gefühlt von selbst. Zuladung macht sich natürich bemerkbar, aber kein Vergleich mit meinem bisherigen Drahtesel.
Ansonsten noch je zwei Satteltaschen für hinten am Gepäckträger und vorne an der Gabel. Ist zwar nicht so windschnittig wie die Taschen, die man quasi im Rahmen und hinten am Sattel anbringen kann, war mir aber so lieber und schon vorhanden.
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