Etappe 7 – Dole nach Chagny


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Nachdem mein Körper mir gestern Abend sehr deutliche Signale gegeben hat, dass er nicht bereit ist für 90 Kilometer Radfahren habe ich die Etappe heute komplett mit dem Zug zurückgelegt. Der Bahnhof in Dole ist gleich gegenüber vom Hotel. Nach Frühstück nicht vom Buffet

kurz nach zehn in einen Zug nach Dijon eingestiegen.

Bahnhof Dole wird gerade auch umgebaut. Aufzüge zu kurz für Fahrrad, also tragen. Im Zugabteil des Regionalzugs, den ich nutzte, waren die Plätze für Fahrräder schon belegt, konnte die 25 Minuten gut im Gang stehen.

In Dijon knapp 50 Minuten Aufenthalt. Interessante Bahnhofsarchitektur

und Klavier im Wartebereich, das später auch sehr schön von einer Dame bespielt wurde.

Kurzen Abstecher in die Stadt. Keine für mich erkennbare Senfwerbung.

Aufzüge im Bahnhof von Dijon auch zu klein, dafür Rampe, noch besser.

Mit einem Schnellzug weiter nach Chagny.

Bisschen eng alles, aber weitgehend leer.

Ankunft in Chagny, einen Kilometer zum Hotel geradelt. Resümee der Zugfahrt: die App der SNCF hat es mir sehr leicht gemacht, eine Verbindung mit Fahrradtransport zu finden. Seite auf Deutsch, nach Auswahl von Start- und Zielort direkt ein Button, um das Fahrrad hinzuzufügen. Optisch wird mehr mit Icons gearbeitet, ich werde direkt angesprochen. Sehr sympathische und für mich hilfreiche Aufmachung. Bei meiner Zugfahrt am Samstag von Ulm aus war der Fahrkartenautomat nicht in der Lage mir die Info zu geben, dass am Wochenende kein Fahrradticket notwendig ist. Ich möchte kein Bahnbashing betreiben, finde Bahnfahren wirklich eine ganz feine Sache. Ich hätte es nur gerne in gut.

Nach Ankunft im Hotel gegen eins ein sehr aufschlussreiches Telefonat mit den Jungs geführt. Anschließend Snack und ausgiebige Siesta. Spaziergang durch den Ort, erneut schnuckelig:

Um die 6.000 Einwohner, belebte Innenstadt mit Bars und Einzelhandel.

Eglise San-Martin de Chagny, nicht geöffnet.

Hotel- und Restaurantfachschule. Vielleicht wurde der örtliche Dreisternekoch auch hier ausgebildet.

Mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet! Habe keinen Platz mehr bekommen. Also als Snack erst was Herzhaftes (mit Avocado) und dann was Süßes von einer der Patisserien.

Schließlich einen geschmacklich und optisch fragwürdigen Energy Drink.

Zum Abendessen örtlichen Burger.

Kommentare

Bitte seid hier nett zu zueinander und zu mir. Auf dem Weg nach Spanien möchte ich gern positive Erlebnisse haben, wenn ich in die Kommentare schaue.

7 Kommentare zu „Etappe 7 – Dole nach Chagny“

  1. Avatar von Steffi Str 🐢
    Steffi Str 🐢

    Alles richtig gemacht 🚂 so hast du nicht nur dich etwas erholt, sondern hattest Zeit für weitere ortstypische Einblicke 🤩
    Danke fürs Mitnehmen durch Frankreich 👋

  2. Avatar von Sonja
    Sonja

    Bei diesen kulinarischen Köstlichkeiten merkt dein Körper hoffentlich bald wieder, was er drauf hat.💪🤞
    Ansonsten einfach noch mal die SNCF nutzen. 🚂
    PS Danke für’s ç 😉😉

  3. Avatar von Ralf E.
    Ralf E.

    Genau, wir folgen auch gerne einer Zug-Reise.
    Hauptsache, dass du gesund bleibst!!
    Da hast du dir wirklich sehr schöne und idyllische Etappen-Ziele ausgesucht, wunderschön.
    … und natürlich die typischen „Daniel-Snacks“ 🙂

  4. Avatar von el compañero favorito (Tom 😜)
    el compañero favorito (Tom 😜)

    In deinem betagten Alter ist das ganz normal, dass der Körper mal ne IBU oder Pause braucht. Kein schlechtes Gewissen deswegen. Aber seit wann hat man sich nur vom Zug fahren nen Burger verdient? Wir diskutieren das mal ausführlich in der Arbeit, wenn du hoffentlich ohne weitere Wehwehchen zurück bist.

    Danke fürs Reisetagebuch und die schönen Bilder. macht sehr Lust auf einen Frankreich Urlaub.

    Bleib gesund und hoffentlich auch verschont von den Auswirkungen der Waldbrände in Frankreich und Spanien.

    1. Avatar von Daniél

      Hola el compañero favorito.
      Das mit dem Alter ist ja schon frech, lasse ich jetzt mal so stehen 😉
      Zum Burger: es geht ja nicht nur darum, NACH einer Radtour wieder Energie aufzutanken und sich zu belohnen sondern sich quasi auch IM VORAUS bereits mit Energie aufzuladen, um die kommende Etappe gut durchstehen zu können. Das haben mir übrigens auch die drei Mitarbeiter des Burgerladens uneingeschränkt genau so bestätigt.

  5. Avatar von Ralf S.
    Ralf S.

    Hola Daniél,
    vielen Dank für den Bericht. Bei so einer Eglise hättest du vielleicht noch warten können, bis der örtliche -französische- Don Camillo heraus kommt:).
    Außerdem abgehakt: Ich habe mal neben einem 3-Sterne Restaurant gegessen.
    Gute Erholung!

  6. Avatar von Steffi
    Steffi

    Tipp: Es gibt von Linola einen extra Schutz-Balsam (heißt auch so) gegen Wundreiben, der auch nicht weggeschwitzt wird – perfekt für Radfahrer.

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