Nachdem mein Körper mir gestern Abend sehr deutliche Signale gegeben hat, dass er nicht bereit ist für 90 Kilometer Radfahren habe ich die Etappe heute komplett mit dem Zug zurückgelegt. Der Bahnhof in Dole ist gleich gegenüber vom Hotel. Nach Frühstück nicht vom Buffet

kurz nach zehn in einen Zug nach Dijon eingestiegen.

Bahnhof Dole wird gerade auch umgebaut. Aufzüge zu kurz für Fahrrad, also tragen. Im Zugabteil des Regionalzugs, den ich nutzte, waren die Plätze für Fahrräder schon belegt, konnte die 25 Minuten gut im Gang stehen.

In Dijon knapp 50 Minuten Aufenthalt. Interessante Bahnhofsarchitektur

und Klavier im Wartebereich, das später auch sehr schön von einer Dame bespielt wurde.

Kurzen Abstecher in die Stadt. Keine für mich erkennbare Senfwerbung.

Aufzüge im Bahnhof von Dijon auch zu klein, dafür Rampe, noch besser.

Mit einem Schnellzug weiter nach Chagny.

Bisschen eng alles, aber weitgehend leer.

Ankunft in Chagny, einen Kilometer zum Hotel geradelt. Resümee der Zugfahrt: die App der SNCF hat es mir sehr leicht gemacht, eine Verbindung mit Fahrradtransport zu finden. Seite auf Deutsch, nach Auswahl von Start- und Zielort direkt ein Button, um das Fahrrad hinzuzufügen. Optisch wird mehr mit Icons gearbeitet, ich werde direkt angesprochen. Sehr sympathische und für mich hilfreiche Aufmachung. Bei meiner Zugfahrt am Samstag von Ulm aus war der Fahrkartenautomat nicht in der Lage mir die Info zu geben, dass am Wochenende kein Fahrradticket notwendig ist. Ich möchte kein Bahnbashing betreiben, finde Bahnfahren wirklich eine ganz feine Sache. Ich hätte es nur gerne in gut.
Nach Ankunft im Hotel gegen eins ein sehr aufschlussreiches Telefonat mit den Jungs geführt. Anschließend Snack und ausgiebige Siesta. Spaziergang durch den Ort, erneut schnuckelig:


Um die 6.000 Einwohner, belebte Innenstadt mit Bars und Einzelhandel.

Eglise San-Martin de Chagny, nicht geöffnet.

Hotel- und Restaurantfachschule. Vielleicht wurde der örtliche Dreisternekoch auch hier ausgebildet.

Mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet! Habe keinen Platz mehr bekommen. Also als Snack erst was Herzhaftes (mit Avocado) und dann was Süßes von einer der Patisserien.


Schließlich einen geschmacklich und optisch fragwürdigen Energy Drink.

Zum Abendessen örtlichen Burger.

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