Nach späterem zu Bett gehen nich so recht ein- und dann aber auch nicht ausschlafen können. Eigentlich habe ich wegen kurzer Etappe 10 Uhr Aufbruch angepeilt, wurde dann doch eher halb neun. Ich war von besserem Schlaf ausgegangen, wo ich mich doch so viel an dieser ominösen frischen Luft bewege. Erstmal spaßiges Detail im Frühstücksraum.

Rührei war wieder fester, insgesamt eher kontinentales Frühstück mit mehr frischem Käse. Aufbruch bei angenehm kühlen Temperaturen und Sonnenschein.

Wieder an der schönen Doubs entlang, die den ganzen Tag meine Begleiterin sein sollte. Das Tal wurde bisweilen weiter.

Wenige Radler in meine Richtung , diesmal auch mit Liegerad.

Nach Pause bei Kilometer 36 ging die Stecke kurz weg vom Fluss, sodass ich einen anderen Blickwinkel einnehmen konnte.

Kurz vor zwölf dann schon Richtung Dole eingebogen.

Nach 58 Kilometern und entspannten 310 Höhenmetern angekommen. Der sehr freundliche Barkeeper, Rezeptionist und wahrscheinlich auch Koch switchte ruckzuck auf spanisch, nachdem wir mit französisch und englisch nicht weiterkamen und organisierte das Zimmer bis 13:30. Dazu noch zur Weltmeisterschaft gratuliert (nicht dafür!). Also gleich zu Mittag gegessen. Tagesgericht, irgendwas mit Bouef, tippe auf eine Dose.

Noch eine Stunde warten, dann konnte ich ins Zimmer, Duschen und Siesta machen. Links tut der Po weh, daher am Nachmittag in der Apotheke spezielle Salbe besorgt (Bepanthen ist dabei, möchte was anderes ausprobieren).
Das ganze verbunden mit einem Spaziergang durch Dole. Das ist ja mal ein pittoreskes Städtchen!

Jede Ecke, um die ich spazierte, hielt ein weiteres Highlight für mich bereit. Unter anderem verwinkelte Gassen und Wege, auch über mehrere Ebenen (Wasserplätschern vorstellen).

Der Herr Pasteur ist hier geboren.

Beeindruckende Kirche gibt’s auch, Notre-Dame de Dole, hier die Orgel:

Zuletzt an einem abgezweigten Flussarm zu Abend gegessen, heute vegetarische Pizza.


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