Etappe 17 – Capbreton nach Urnieta


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Rückblick: das Gesamtsetting

Heute wäre es nach 66 Kilometern über die Grenze nach Spanien ins Baskenland gegangen, danach noch 25 Kilometer weiter nach Urnieta. Bis kurz vor der Grenze weiterhin recht flach, dann drei Anstiege auf der Karte, insgesamt 920 Höhenmeter. Während ich in Frankreich durchschnittlich bei knapp 600 Höhenmetern pro Etappe lag, sind es in Spanien im Schnitt 950. Die können da wohl nicht flach. Ein großer Teil der Strecke am Atlantik entlang, rau und wunderschön lt. den Fotos auf komoot. Auf der Strecke oder in der Nähe keine Waldbrände. Im Baskenland dann das von den Autoreisen gewohnte Bild: hügelige Landschaft, dicht bewachsen, eher dunkelgrüne Farbtöne. Noch nichts zu spüren von der teils unbarmherzigen Hitze in Kastilien und den dortigen, gelben Farben. Die Temperaturen lagen heute bei angenehmen 22 bis 26 Grad während der Fahrt. Auf der Etappe hätte ich unter anderem Bayonne, Biarritz und Irun passiert. In Urnieta selbst hatte ich vorab recherchiert, dass die Supermarktsituation insgesamt und am Sonntag im Speziellen eher mies ist, da hätte ich wahrscheinlich noch in Capbreton den ein oder anderen Riegel mehr mitgenommen. Hotel ganz neu, vielleicht wäre mir da auch geholfen worden.

Nach Party gestern lange ausgeschlafen, weiter Stimmübungen. Tortilla-Transport mit Fahrrad erfolgreich:

Mal wieder ein bisschen länger mir dem Rad unterwegs zur Party, hab‘ schon wieder richtig Lust auf eine Tour. Auch wenn ich das Land der Patisserien heute verlassen hätte, noch ein Stück Küchen auf dem Weg:

Gesamtsetting

Am Abbruch-Tag konnte ich mir nicht vorstellen, das Projekt nochmal anzugehen. Mittlerweile sieht das anders aus, allerdings mit Modifikationen. Einige Dinge, die ich ändern würde, habe ich ja bereits in den Tagen zuvor beschrieben. Ein entscheidender Punkt ist das Gesamtsetting: ich hatte mich ja entschlossen, die Tour alleine durchzuziehen. Hintergrund: ich wollte niemanden in Zugzwang bringen, Ressourcen bezüglich Zeit (für Training, Urlaub) oder Geld (Equipment, Übernachtung) investieren zu müssen. Das hatte zwar den Effekt, dass ich mich bei der Planung ganz auf mich konzentrieren konnte. Bei der Tour selber wäre es aber sicher schöner gewesen, die gemachten Eindrücke teilen und sich austauschen zu können. Vielleicht nicht direkt so wie mit der Truppe aus Tuttlingen. Eventuell mit wechselnden Begeiter_innen über die drei Wochen oder mit einer kleinen Gruppe oder einer Person, die für die ganze Tour bereit ist. Muss alles erstmal sacken, Angebote und Hinweise gab es bereits.

Kommentare

Bitte seid hier nett zu zueinander und zu mir. Auf dem Weg nach Spanien möchte ich gern positive Erlebnisse haben, wenn ich in die Kommentare schaue.

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