Die letzte Etappe: 79 Kilometer, 740 Höhenmeter und emotionaler Rückenwind. Schade, dass es dieses Jahr nicht geklappt hat. Die Strecke verläuft einiges östlich der Autobahn, die ich sonst mit dem Auto nutze. Insgesamt recht wellig, das Höhenprofil sieht anstrengend aus, wahrscheinlich wenig Schatten. Bezeichnend: auf komoot zu dieser Etappe nur sehr wenige Fotos. So sieht’s kurz vor El Olmillo aus:

Die Gegend ist jetzt nicht so wahnsinnig touristisch. Ab Kilometer 36 eigentlich immer oberhalb von 950 Metern über dem Meerespiegel. Wir befinden uns hier auf einer Hochebene, die sich bis zum kastilischen oder auch iberischen Scheidegebirge ausdehnt, das vor Madrid liegt. Der Teil in dieser Ecke heißt Sierra de Guadarama. Da gibt es auch Skilifte, im Sommer kann man sich mit dem Mountainbike vergnügen. Quasi für Madrid das Pendant zu den Alpen für München. Die Altstadt des nahegelegenen Sepúlveda ist nationales Kulturgut.
Lange ausgeschlafen, nach dem Frühstück zu einem Lieblingsort bei Sepulveda: La fuente de la salud (die Quelle der Gesundheit).



Zurück nach El Olmillo und Mittagessen um kurz vor drei mit der Großfamilie, unter anderem leckere Hackfleischbällchen (Albondigas).

Nach kurzer Mittagspause mit kleiner Siesta ab zum Frontennis-Court:

Da sind wir seit ungefähr halb fünf, nachdem es jetzt um neun immer noch hell genug ist wird munter weiter gespielt. Unterarme und Handgelenke vertragen das bisher recht gut.

Wenn die Sonne allmählich untergeht, um 10 oder halb elf Abendessen. Die Temperaturen sinken allmählich von 38 Grad auf sehr erträgliche 20, weshalb man hier auch viel besser schlafen kann als im nicht mehr abkühlenden Madrid.
Die nächsten Tage dann hier im Blog weiter mit den Urlaubserlebnissen.

Schreibe einen Kommentar