Das wäre der zweite Tag in Spanien durch das Baskenland gewesen. Bei 22 Grad Abfahrt, bei ca. 27 Ankunft. Durch die Höhenmeter (800) habe ich die Etappen in Spanien kürzer geplant, heute also nur knapp 75. Weiter keine Waldbrände auf der Strecke oder in der Nähe. Die Etappe führt bis Beasain fast durchgängig am Fluss Oria entlang. Der Vergleich mit den „Kanal-Etappen“ in Frankreich wäre spannend gewesen. Im weiteren Verlauf zum Teil begleitet von Gewässern, die „Erreka“ im Namen führen (auf Baskisch „Bach“ oder „kleiner Fluss“), scheinbar meist parallel zur Hauptstraße. Lt komoot-Fotos allerdings eher kleine Landstraßen. Am Ende kommt der Fluss Deba / Ibaia. Bis ca. Kilometer 45 führt die Strecke stetig sanft bergauf, dann sind auf einen Schlag innherhalb von sechs Kilometern 260 Höhenmeter zu überwinden mit bis zu 9% Steigung. Danach zur Belohnung eine zehn Kilometer lange Abfahrt, zum Schluss bis nach Eskoriatza wieder leicht bergauf.
Die Bilder auf komoot haben für mich ein wenig Süd-Tirol-Flair. Sehr grün und saftig. Das geplante Hotel, sogar mit 4 Sternen, macht einen tollen Eindruck. Konzept, Lage, Services – wäre möglicherweise eines der Highlights geworden. Check-in ab 14 Uhr möglich. Merken für das nächste Mal.
Mit der Bahn wäre ich von Urnieta einen großen Teil der Strecke doch tatsächlich bis nach Zumarraga gekommen, sogar sehr günstig (4€!?). Den Fahrradtransport habe ich noch nicht ganz durchblickt, wenn jemand etwas dazu weiß oder Erfahrungwerte hat, gerne in die Kommentare schreiben.
Interessant die baskische Sprache (euskara), die mit keiner anderen Sprache genetisch verwandt zu sein scheint und die wohl älteste noch lebende Sprache Europas ist. Zur Sprache und zum Gebiet eine schöne Zusammenfassung der Uni Leipzig. Mit kastillisch kommt man wohl gut durch, die Schilder, Ortsbezeichnungen etc. sind soweit ich weiß meist zweisprachig. Da ich bisher nur mit dem Auto durchgefahren bin hätte ich hier meinen Horizont ganz anders erweitern können.
Heute Mama nach München zum Wohnungs-Sitten bei meiner urlaubenden Schwester gebracht, recht viel Verkehr. Als Snack Tapas aus der Dose: Tintenfisch in amerikanischer Soße, ich wäre ja jetzt schließlich in Spanien:
Heute wäre es nach 66 Kilometern über die Grenze nach Spanien ins Baskenland gegangen, danach noch 25 Kilometer weiter nach Urnieta. Bis kurz vor der Grenze weiterhin recht flach, dann drei Anstiege auf der Karte, insgesamt 920 Höhenmeter. Während ich in Frankreich durchschnittlich bei knapp 600 Höhenmetern pro Etappe lag, sind es in Spanien im Schnitt 950. Die können da wohl nicht flach. Ein großer Teil der Strecke am Atlantik entlang, rau und wunderschön lt. den Fotos auf komoot. Auf der Strecke oder in der Nähe keine Waldbrände. Im Baskenland dann das von den Autoreisen gewohnte Bild: hügelige Landschaft, dicht bewachsen, eher dunkelgrüne Farbtöne. Noch nichts zu spüren von der teils unbarmherzigen Hitze in Kastilien und den dortigen, gelben Farben. Die Temperaturen lagen heute bei angenehmen 22 bis 26 Grad während der Fahrt. Auf der Etappe hätte ich unter anderem Bayonne, Biarritz und Irun passiert. In Urnieta selbst hatte ich vorab recherchiert, dass die Supermarktsituation insgesamt und am Sonntag im Speziellen eher mies ist, da hätte ich wahrscheinlich noch in Capbreton den ein oder anderen Riegel mehr mitgenommen. Hotel ganz neu, vielleicht wäre mir da auch geholfen worden.
Nach Party gestern lange ausgeschlafen, weiter Stimmübungen. Tortilla-Transport mit Fahrrad erfolgreich:
Mal wieder ein bisschen länger mir dem Rad unterwegs zur Party, hab‘ schon wieder richtig Lust auf eine Tour. Auch wenn ich das Land der Patisserien heute verlassen hätte, noch ein Stück Küchen auf dem Weg:
Gesamtsetting
Am Abbruch-Tag konnte ich mir nicht vorstellen, das Projekt nochmal anzugehen. Mittlerweile sieht das anders aus, allerdings mit Modifikationen. Einige Dinge, die ich ändern würde, habe ich ja bereits in den Tagen zuvor beschrieben. Ein entscheidender Punkt ist das Gesamtsetting: ich hatte mich ja entschlossen, die Tour alleine durchzuziehen. Hintergrund: ich wollte niemanden in Zugzwang bringen, Ressourcen bezüglich Zeit (für Training, Urlaub) oder Geld (Equipment, Übernachtung) investieren zu müssen. Das hatte zwar den Effekt, dass ich mich bei der Planung ganz auf mich konzentrieren konnte. Bei der Tour selber wäre es aber sicher schöner gewesen, die gemachten Eindrücke teilen und sich austauschen zu können. Vielleicht nicht direkt so wie mit der Truppe aus Tuttlingen. Eventuell mit wechselnden Begeiter_innen über die drei Wochen oder mit einer kleinen Gruppe oder einer Person, die für die ganze Tour bereit ist. Muss alles erstmal sacken, Angebote und Hinweise gab es bereits.
Auf die Etappe hatte ich mich ganz besonders gefreut: ein großer Teil der 121 Kilometer geht entlang des Atlantik. Misti misti, dass das nicht geklappt hat. Völlig entspanntes Höhenprofil, nur 370 Höhenmeter Anstiege hätten auf der Strecke auf mich gewartet, bei um die 25 Grad. Gespannt war ich auf die Windverhältnisse, werde ich ein anderes mal herausfinden müssen. Pinien-Wälder, Dünen, Meer mit entsprechenden Gerüchen. Der Menge an Fotos auf komoot nach zu schließen scheint diese Strecke sehr beliebt bzw. viel freqeuentiert zu sein. Hier konnte ich zumindest einen Namen für einen Teil des Radweges finden: Piste de la Côte. Im Zielort dann zumindest von der Lage her eine Highlight-Unterbringung: mit Blick auf’s Meer. Ob ich allerdings durch den Waldbrand bei Parentis-en-Born aufgehalten worden wäre – ich weiß es nicht. Letzte Übernachtung in Frankreich vor dem Grenzübertritt.
Wieder morgendliche Stimmübungen, wird besser. Mein Flieger kommenden Donnerstag nach Madrid wurde von Iberia innerhalb kurzer Zeit zweimal nach hinten verschoben (von Abflug um 12 auf schließlich 19:30), also doch auf den um 7:30 umgebucht. So habe ich fast den ganzen Tag vor Ort. Hört sich jetzt erstmal super an, wie toll das ist sehe ich dann nächste Woche, wenn ich um vier aufgestanden bin. Zum Mittagessen nochmal Entrecôte mit Pommes Frittes, erneuter Einsatz der gestern gekauften Kartoffel-Schneidemaschine (sehr zufrieden!):
Über den Mittag Tortilla gemacht, zum einen als Proviant für Barbara, die an den Garda-See reist und für eine abendliche Party.
Für Patisserie-Ersatz heute nicht wirklich Zeit, also Süßkram:
Das Bloggen
Den Gedanken, meine Tour per Blog zu dokumentieren, hatte ich eigentlich schon am Anfang der Tour-Planung. Zum einen wollte ich für mich eine Art Tagebuch führen, zum anderen meine Erfahrungswerte mit anderen teilen. Vielleicht fühlt sich ja jemand inspiriert, ein eigenes Abenteuer zu starten. Die Technik, Gestaltung und Organisation hat der Erstgeborene übernommen, vielen Dank nochmal dafür! So konnte ich mich auf den Inhalt konzentrieren. Zusammen hat uns das schon in der Vorbereitung viel Freude bereitet. Das Bloggen von unterwegs stellte keine Belastung dar, weder technisch noch zeitlich. Machte mir auch Spaß. Im Moment halt mit einer Prise Wehmut, da ich keine Erlebnisse von vor Ort mit dazu packen kann.
Da hätte ich diese Tage echt Glück mit dem Wetter gehabt: ca. 22 Grad bei der Abfahrt und 27 Grad bei der Ankunft. Vor zwei Wochen war die Langzeitwetterprogose noch deutlich heißer. Auf der Strecke von 123 Kilometern wären 490 Höhenmeter zu bewältigen gewesen, überwiegend innerhalb der ersten 40 Kilometer. Interessant für mich: viel mehr als 100 Meter über dem Meeresspiegel wäre ich dabei gar nicht gekommen. Den Bildern in komoot nach zu schließen weiterhin tolle Radwege, viel durch den Wald, fast die Hälfte durch den Parc Naturel des Landes de Gascogne. Man, das wäre echt toll gewesen, da lang zu radeln. Lt. Karte führt ein Teil der Strecke, von Hostens aus, wie mit dem Lineal gezogen nach Westen. Das ging mir ja schon von der deutsch-französischen Grenze nach Mulhouse so, dass im Wald wohl keine Kurven in die Wege eingebaut werden, auch, wenn’s nicht an einem Kanal entlang geht. Offizielle Radrouten-Bezeichnung auch hier nicht für mich erkennbar. Ein Waldbrand ist lt. Satelittenbilder nicht weit entfernt bei Biscarrosse, keine Ahnung, ob mich das daran gehindert hätte, den heutigen Zielort zu erreichen. Hotel diesmal mit zwei Sternen und mit Restaurant. Da war ich bei der Planung wieder in der Not, innerhalb eines akzeptablen Radius nichts anderes auf Anhieb zu finden. Memo an mein zukünftiges Ich: beim nächsten mal für sowas mehr Zeit nehmen.
Nach dem Aufstehen logopädische Übungen gemacht. Eigentlich krächze ich seit zwei Wochen nur noch rum, wird allmählich besser. Heute Orthopädie-Termin wegen Handgelenken und Unterarmen. Ob mir nicht der Gedanke gekommen sei, dass ich die entsprechenden Körperteile durch meine Aktivitäten überlastet habe? Ja klar! Drum wollte ich ja wissen, wie arg es ist. Scheint nichts strukturell im Eimer zu sein, Ruhe täte wohl gut. Wobei ich direkt die Freigabe für’s Rollentraining bekommen habe, das geht ja nicht so auf die Handgelenke (Bingo!). Darüberhinaus die Empfehlung, eine Woche lang z.B. Ibu zu nehmen und mich physiotherapeuthisch behandeln zu lassen. Mach‘ ich! Wenn keine Besserung -> Neurolog_in aufsuchen.
Zum verspäteten Frühstück Patisserie-Ersatz.
Nach kleiner Shopping-Tour den Wunsch nach Entrecôte erfüllt:
Super lecker, hätte ich unterwegs in Frankreich ganz sicher irgendwo probiert.
Das Fahrrad
Ein Bulls Daily Grinder 3. Generell: wie bei den Vorbereitungen schon mal beschrieben, sehr zufrieden (trotz Handgelenks-Aua).
Die Schaltung ist eine Shimano GRX 12-Gang-Schaltung. Ich finde es angenehm, die Gänge nur mit einer Hand wechseln zu müssen, eine Schaltung für das vordere Kettenblatt habe ich nicht vermisst. Bei schnelleren Trainingsfahrten hatte ich das Gefühl, mir fehlt noch ein hoher Gang. Als ich anfing, mit Gepäck zu trainieren wurde schnelle klar, dass die Spreizung ziemlich gut ist und ich eher die kleinen Gänge für die knackigen Anstiege benötige. Die Original-Kette und Ritzel sind noch drauf, nur zwischendurch Gangseil nachstellen war notwendig. Veränderungen im Bild: die einseitigen Klick-Pedale. Zwar habe ich selten auch mal gezogen, fühlte sich für mich mit Klick aber besser an als ohne. Zwei Standard-Flaschenhalter, völlig ausreichend und gut bedienbar. Reflektoren in den Speichen, damit man mich besser sehen kann. Die Serien-Reifen waren Schwalbe G-ONE Comp, die mich die ersten 1.400 Trainingskilometer einwandfrei und plattenlos begleitet haben. Mir gefiel vor allem, dass das Profil nicht sehr grob ist. Dadurch rollte der Reifen recht geräusch- und reibungslos ab. Zur Tour habe ich mich dann für die „PLUS“ Variante entschieden. Noch besserer Pannenschutz und ein zusätzlicher Rundumreflekorstreifen. Der serienmäßige Gepäckträger hat die verwendeten Ortlieb-Taschen gut aufgenommen, das Rücklicht wird per Nabendynamo betrieben und hat eine Standlichtfunktion. Den Sattel hatte ich getauscht und einen, auf meinen Sitzknochen abgestimmten Gravel-Sattel von SQlab genommen. Auch wenn ich bei der siebten Etappe Schmerzen links bekam, auf dem Rad ging’s so gut wie ich das bei noch keinem Sattel davor erlebt habe.
Die Gabel ist das einzige Element aus Carbon, der Rest Aluminium. Gesamtgewicht: Serie 13,9 Kg, zulässiges Gesamtgewicht 135 kg. Im Bild an der Gabel die Aufnahme für die vorderen Taschen, ebenfalls von Ortlieb. Fassen 6 Liter, gäbe es auch größer. Die Bremsen haben gut zugegriffen und mussten beim Service vor Tour-Beginn in keinster Weise erneuert werden. Scheinwerfer ist nicht original, hier wurde mir einer mit 100 Lux (statt Serie 70) nachgerüstet. Hatte bzw. habe ich immer an. Beim Ventil des Schlauchs wurde mir empfohlen, auf das Schwalbe Clik Valve umzusteigen. Das hat sich tatsächlich bewährt: zwar benötigt man einen kleinen Pumpenadapter, der ist aber sehr selten im Einsatz. Ich habe nicht einmal nachgepumpt. Am Lenker wurde beim Service ein dickeres Lenkerband montiert und in der Mitte Pads darunter untergebracht. Fühlte sich für mich besser an. Den Trithlon-Lenker habe ich auf Empfehlung als einziges Teil nicht beim Fahrradgeschäft gekauft, sondern bei decathlon. Hat sich für mich bewährt. Was man noch im Bild erkennen kann: die Position des Fahrradnavis (weiß) und die Kamera, die unterhalb des Triathlon-Lenkers hängt. Beides gut handelbar.
Wer zum Thema Fahrrad für die Langstrecke Erfahrungen einbringen möchte, gerne einen Kommentar schreiben.
Temperaturen heute beim Start um die 24 Grad, bei Ankunft schon 32. Nicht ganz so heiß wie gestern, wäre wohl gegangen. Die Strecke über 107 Kilometer und 840 Höhenmeter führt das erste Drittel bis Ribérac an der Dronne entlang. Eine offzielle Radweg-Routen-Bezeichnung konnte ich in der Routenplanung nicht erkennen. Von Ribérac aus dann ab in den Süden. Die Fotos auf komoot machen wieder einen malerischen Eindruck mit viel grün und Wald und Felsen. Eine größere Stadt ist noch unterwegs, Montpon-Ménestérol. Kurz darauf hätte ich die Autobahn A89 gekreuzt (ich hoffe, oben drüber und unten durch), die ich normalerweise bei der Autoreise nehme. Vor dem Etappen-Ziel Castillon-la-Bataille dann wieder an der Dordogne entlang. Erneut schnuckeliges Hotel. Zielort schon recht nah an Bordeaux, weiß nicht, ob ich Auswirkungen der Waldbrände wahrgenommen hätte.
Es gibt tatsächlich einen französischen Fahrradsong von Yves Montand (1968): La Bicyclette. Wurde auch im Rahmen der französischen Tour de France-Übertragung verwendet.
Arzt-Kontroll-Termin erfolgreich absolviert, Lungenfunktion wieder auf Standard-Level, es brodelt nix mehr. Allerdings noch still halten, was sportliche Betätigungen betrifft, fällt mir zunehmend schwer – sei’s drum.
Am Nachmittag die Drittgeborene zum Flughafen gebracht, die zwecks Prüfung nicht direkt mit den Jungs nach Spanien fahren konnte. Heute Abend also Kids-Reunion in Madrid-Barajas.
Patisserie in Ingolstadt ausprobiert. Das könnte zu einer dauerhaften Beziehung werden:
Körperliche Vorbereitung
Ich fühlte mich echt fit. Die Beine haben einfach durchgestrampelt, Rücken hat nach einer Woche auch keine Probleme bereitet. Was mir geholfen hat: zu verstehen, wie ich in einen guten Flow komme, wie ich entspannt vor mich hinstrample, statt dauerhaft Vollgas zu geben. Dafür war das Wintertraining auf der Rolle sehr hilfreich.
Stolze Präsentation nach Erstaufbau, kurz vor Inbetriebnahme.
Meine erste Fitnessberaterin und später V. haben mir kluge Vorgaben für das Grundlagen-Training mitgegeben. Erst habe ich in den Einheiten ca. 60 Minuten bei einer Herzfrequenz von unter 120 absolviert. Später dann im Wechsel 10 Minuten niedrige Frqeuenz und 10 Minuten mittlere (mit Warm-up und Cooldown 75 Minuten). Das hat sich definitiv ausgezahlt: mit einem Gang, bei dem ich nicht allzuviel Kraft investieren musste, bin ich mit einer Herzfrequenz um die 130 auf flacher Strecke wunderbar vorwärts gekommen. Und bei Anstiegen konnte ich mit einem kleinen Gang gut durchhalten, ohne meinen kritischen Bereich von 167 zu überschreiten. Was das Tempo angeht: ich habe hier ein paar Standardstrecken, bei denen ich gut vergleichen konnte. Mit Vollgas war mein Schnitt nur geringfügig schneller als dann mit dem gefühlt moderaten Kraftaufwand.
Im Fitnessstudio haben wir gezielt an meiner Rückenmuskulatur gearbeitet. Damit bin ich wirklich hochzufrieden. Erst jetzt, nach einer weitgehend bewegungslosen Woche, habe ich den Eindruck, dass ich wieder was tun muss. Weder bei, noch nach den Etappen hatte ich Schmerzen an meinen neuralgischen Stellen (Nacken, unterer Rücken, Iliosakralgelenk). Das möchte ich natürlich gern beibehalten. Einzig die Unterarme/Handgelenke sind nachhaltig irritiert. Bei den ersten 750 Outdoor-Trainings-Kilometern und Rolleneinheiten war gar nichts. Mit der Trainingstour Ende Mai, bei der ich versucht hatte, nach Gunzenhausen zu kommen, fing das Dilemma an. Bin gespant, was der Orthopäde morgen dazu sagt.
Auweia, das wäre heute heftig geworden. Bei Temperaturen von 28 bis zu 40 Grad waren heute 96 Kilometer bei 1.060 Höhenmetern fällig. Da wäre ich sehr, sehr zeitig aufgebrochen in der Hoffung, bis Mittag am Ziel in Brantôme zu sein (Check-In offiziell ab 15 Uhr möglich). Eines der schickeren Hotels, Hostellerie du Perigord Vert-Logis. Hier auch mit angeschlossenem Restaurant, dass ich sicher genutzt hätte („traditionelle Küche aus der Region…“). Ein großer Teil der Etappe führt durch den Parc Naturel Régional Périgord-Limousin im Department Dordogne. Die ersten 70 Kilometer wieder sehr wellig mit Steigungen bis maximal 8 Prozent, aber nix rotes dabei. Ab dann flach. Höchster Punkt 470 Meter. In Kombination mit der Hitze wäre ich da auch in gesundem Zustand an meine Grenzen gekommen, vermute ich. Alternative: Zug von Limoge nach Thiviers in 47 Minuten, dann noch 30 Kilometer zur Unterkunft. Hätte ich möglicherweise gemacht. Die Fotos auf komoot sehen wieder ganz wundervoll aus, viel Wald und Grün, dann wieder Hochebene mit Blick über Wälder. Die folgenden (Rad-)Wanderwege waren dabei: – V56: Véloroute Limoges – Le Change – V2402: Dans la roue de Lawrence d’Arabie en Haute-Vienne – V737: Thiviers – Nexon – Rochechouart – V92: La Flow Vélo, Thiviers – Nontron, Ètape gourmande dan le Périgord vert (nur kurz) – V734: Marennes / Barbézieux / St-Pardoux Ich bin wirklich beeindruckt von der Infrastruktur der Radwanderwege in Frankreich bis hierhin. Noch drei Etappen in Frankreich ausstehend.
Am Morgen die Jungs verabschiedet. Sind jetzt auf dem Weg nach Spanien und hätten mich am heutigen Etappenziel aufgabeln können. Muss ich zumindest einmal einstreuen: hätte, hätte…
Da kein Aufgabeln nötig, eine Route über Perpignan gewählt, um den Großraum Bordeaux zu vermeiden. Übernachtungsstopp in Narbonne geplant. Meine Patisserie-Recherchen haben einen Treffer in der Innenstadt ergeben, werde ich die Tage mal ausprobieren. Heutiger Ersatz eine Schmand-Mohnschnitte modifiziert mit Brombeeren aus dem Garten:
Zur Technik
Das hatte ich zusätzlich zum Smartphone dabei. Zunächst mal zur Akkupower: beim Laden nach der Ankunft im Hotel waren bei allen Geräten mindestens 50% übrig, ich hatte nie Sorge, dass ich ohne Strom irgendwo hängen bleibe. Ladesituation:
Zu den Geräten: – Kamera: wunderbares Teil in Kombination mit der sehr stabilen Halterung. Wie schon bei den Trainingstouren sehr gut während der Fahrt zu bedienen, Wechsel zwischen Film und Foto einwandfrei. So konnte ich am Abend den Blog mit den aktuellen Etappen-Fotos bestücken. Auf den kleinen Bildschirmen habe ich allerdings nicht immer die Details erkannt, die ich während des Fotos einfangen wollte (zum Beispiel startende Störche). Während meiner Stadtrundgänge ebenfalls genutzt für Filme. – Mikro (mit Puschel, in der Mitte oben): hat mit Magnet prima am Fahrrad-Trikot gehalten. Manchmal habe ich allerdings vergessen, es nach dem Anschalten der Kamera ebenfalls zu aktivieren. Den On-Button musste ich Anfangs noch ansehen, um ihn zu finden, ging nach einer Weile auch nur durch ertasten. Sound-Qualität wird sich beim Film-Schnitt zeigen, machte bei den Tests einen guten Eindruck. – Fahrrad-Navi von Garmin: wenn ich mich mehr in die Anleitung eingelesen hätte wäre wahrscheinlich noch mehr Nutzen rausgekommen. Grundsätzlich ein solides Teil, das mich zu 95 Prozent nachvollziehbar gelotst hat. In Stadt-Situationen mit Strecken durch Unterführungen oder kleine, sich abwechselnde Kurven habe ich manchmal den Überblick verloren und musste nach ein paar Metern umkehren (das Piepen, das Abzweigungen ansagte, war dann entweder nicht vorhanden oder unklar für mich). Auch die Darstellung bei zwei eng aneinander verlaufenden, parallelen Wegen war nicht immer optimal. Übertragung der komoot-Daten problemlos. Würde ich wieder nehmen, da auch gutes Preis-/Leistungverhältnis. – Fitness-Uhr: na ja. Hat mir bei den vielen flachen Kilometern an Kanälen und Flüssen entlang bestätigt, dass die Herzfrequenz OK ist und dass ich bei den knackingen Anstiegen am Limit bin. Ich denke, das Navi und eventuell ein Brustgurt wären doch ausreichend gewesen. – Smartphone (nicht im Bild): habe ich zum Start einer Etappe verwendet, um meinen Standort mit der Familie zu teilen und unterwegs, um E-Mails und WhatsApp-Nachrichten zu checken. Immer wieder beeindruckend: eigentlich einen kleinen Computer bei sich zu haben. Kommunikation mit den Unterkünften, Wetter-Check, Routenanpassung, bloggen, Bahnalternativen suchen und buchen, Zeitung und Buch lesen, vor Ort Sehenswürdigkeiten/Restaurants/Supermärkte/Apotheken checken. Alles mit dem kleinen Ding. Ohne wäre ich ziemlich aufgeschmissen gewesen.
24 Grad beim Start, ca. 31 Grad bei Ankunft. Die Temparaturen steigen. Heute nochmal eine kürzere Etappe mit 62 Kilometern und 830 Höhenmetern. Bei 480 Metern über dem Meeresspiegel starten, bei 260 ankommen. Dazwischen ein Auf und Ab, immer mal wieder dunkelorange und rot – Zeit zum Schieben. Es geht nicht mehr an Gewässern entlang sondern eher durch’s Grüne. Die Bilder auf Komoot sehen sehr malerisch aus, zum Teil schattig durch den Wald. Geschätzte Ankunftzeit bei Aufbruch um neun wäre so gegen 13 Uhr gewesen. Die Etappe führte fast durchgehend über diese offizielle Radroute.
Die ersten Tage in Frankreich bin ich offensichtlich hauptsächlich auf der EuroVelo 6 unterwegs gewesen. Komoot gibt immer die gleichen Wettertipps: – es wird heiß, denk daran, Wasser mitzunehmen – Regenwahrscheinlichkeit ist hoch, nimm‘ Regenzeug mit (aktuell ziemlicher Quatsch) – Hoher UV-Index, Sonnencreme-Empfehlung – „Rechne mit leichtem Wind und wechselhaften Bedingungen.“ (hört sich eher nach Horoskop an).
Gesundheitlich geht’s mir besser, auch die heutige Etappe wäre allerdings nicht drin gewesen. Es wurmt mich allmählich, dass ich jetzt natürlich nicht rausfinden kann, ob ein gesunder Daniél es bis hierher gepackt hätte. Doof, doof, doof. Zur Ablenkung Patisserie-Ersatz:
Unterkunftsplanung
Da habe ich es mir wohl etwas zu leicht gemacht. Im Prinzip bin ich hauptsächlich geografisch vorgegangen und habe nach ungefähr 100 Kilometern Strecke einen der ersten Treffer auf Booking gebucht. Voraussetzung: Frühstück wird angeboten. Zum Teil wären jetzt noch sehr spannende Unterkünfte gekommen (werde berichten), war eher Zufall. Ich sag mal so: 5 der 7 Hotels waren OK bis sehr OK. Nummer acht machte dann eher einen Nicht-OK-Eindruck nach Kontaktaufnahme wegen früherem Check-IN. Bei allen Hotels konnte ich auf Nachfrage das Fahrrad in einem abgesperrten Bereich sicher abstellen, auch bei denen, die noch kommen. Was ich anders machen würde: – Zeiten für Check-IN: gerade in Frankreich waren diese im Standard zwischen 15 und teilweise erst 17 Uhr. Hier würde ich künftig erst buchen, wenn ich verlässliche weiß, dass ich ab 13 Uhr einchecken kann – Komfort/Wohlfühlen: beim nächsten mal gucke ich mir die Fotos und die genaue Lage der Unterkünfte doch etwas intensiver an und studiere nicht nur die ersten paar Bewertungen
Was ich gelernt habe: wenn ich ankomme möchte ich direkt ins Zimmer und es dort schön haben. Abendessen an den ersten drei Abenden in Deutschland im Hotel war völlig in Ordnung für mich, genauso wie die Verpflegung außerhalb der Hotels in Frankreich, bis hin zur Brotzeit aus dem Supermarkt.
Heute die drittgeborene früh zum Bahnhof gebracht, danach sogar noch einen Orthopäden-Termin am Freitag bekommen. Die Unterarme schmerzen weiterhin trotz dauerhafter Ruhe, auch keine richtige Kraft in den Händen. Und die Komiker, äh Jungs bei den Reisevorbereitungen für den morgigen Aufbruch nach Spanien unterstützt.
Nach der wahrscheinlich anstrengenden Etappe gestern folgen jetzt zwei kürzere. Angefangen heute mit 68 Kilometern aber immerhin 1.020 Höhenmetern. Mehr als die Etappe nach Freiburg, die 113 Kilometer lang war. Das Streckenprofil sieht knackig aus. Tiefster Punkt 290 m, höchster 530 m. Bei Kilometer 36 beginnt ein Anstieg über 12 Kilometer, der genau diese Bandbreite umfasst. Im letzten Anstieg sind sogar 15% drin. Für den Abschnitt würde ich mal locker von einer Stunde ausgehen mit einigem an Schieben. Lt. Routenplaner handelt es sich erst um einen Abschnitt der Tour de la Creuse à Velo (V2300;V735). Später dann die Vallée de la Creuse, weiter auf Les méandres de la Gartempe und zum Schluss die Velouroute Pommiers – Limoges (V56). Da bin ich dann in der Region Nouvelle-Aquitaine unterwegs. Temperaturen lagen bei 25-28 Grad, bei Anstiegen im Wald OK, in der Sonne knifflig.
Minions-Film gestern war großartig, bin einfach verliebt in diese chaotischen gelben Wesen. Zitat des Minions-Erfinders: All the characters are men because he couldn’t imagine women being that stupid.
Heute also Arztbesuch, wieder Zitat, diesmal nach dem Abhören (nicht vom Minions-Erfinder): „da brodelt was“. Nach langem mal wieder Antibiotikum bekommen, da kam der Abbruch gewiss nicht zu früh. Flug nach Madrid gebucht, jetzt komme ich einen Tag früher an als mit dem Rad. Patisserie-Ersatz nach dem Mittagessen: Granatsplitter.
Routenplanung
Grundsätzlich in Ordnung. Ich hätte noch besser auf die Etappenlänge gekoppelt mit den Höhenmetern achten sollen. Nach 100 km wurde es bei mir mental anstrengend („jetzt aber mal ankommen“). Am ersten Tag habe ich da wohl den Fehler gemacht, deshalb nochmal Gas zu geben. Führte aber auch nur zu einem wenige Minuten früherem Eintreffen. Die Etappe nach Freiburg war so der Maßstab, den ich gut packe, aber nicht viel mehr. Dazu: Zug aktiv einbauen. Beispielsweise wäre ich dann die erste Etappe nur bis Günzburg geradelt und hätte am nächsten Tag eine Zugverbindung genommen, die mich über Ulm hinaus auf ca. 100 km in die Nähe von Tuttlingen gebracht hätte. Und bei der Etappenplanung auch gleich mit berücksichtigen, dass es, wenn auch nicht täglich, eine Zug-Alternative gibt zumindest für einen Teil der Etappe.
Heute Nachmittag noch Spaziergang im Ort. Großes Infrastrutur-Projekt: die Ortsausfahrt nach Norden wird durch ein Neubaugebiet komplett überarbeitet. Spannend:
112 Kilometer und 1.210 Höhenmeter: das wäre wohl meine persönliche Königsetappe geworden. Bei noch moderaten Temperaturen von 25 bis 28 Grad. Weiter die Veloroute du Burbonnais durch die Region Auvergne-Rhône-Alpes. Zwei größere Steigungen bei Kilometer 30 und dann nochmal recht kurz vor dem Ziel auf knapp 500 Meter rauf, startend von 180 Metern. Hauptsächlich grüne und hellorange Anstiege. Wäre spannend gewesen, wie oft ich hätte schieben müssen. Bei den bisherigen Steigungen, gerade der Etappe 3 nach Freiburg, bin ich ganz gut damit zurecht gekommen, in einem kleinen Gang kontinuierlich vor mich hin zu strampeln.
Heute war mir nach Grillen mit viel Gemüse:
Für das Foto sehr geordnete Verhältnisse. Zum Nachtisch zwar kein Pain-au-chocolat, aber ein Nutella-Croissant:
Kein Vergleich, schon gar nicht mit den anderen Leckereien aus den Patisserien. Wäre schon, wenn es so einen Laden in der Nähe gäbe.
Nach den Erfahrungswerten der ersten Woche habe ich mal ein bisschen aussortiert und die entbehrlichen Dinge zusammengefasst:
Wieso, weshalb, warum:
Zweites Schloss -> wo auch immer ich war hatte ich nie das Gefühl, dass das Radl geklaut worden wäre. Das zweite Schloss hätte auch niemanden daran gehindert.
Satteltaschenschlösser -> folgendes hatte ich im Kopf: ich stehe in einer Stadt an der Ampel und ein böser Mensch schnappt sich hinter meinem Rücken eine oder beide Gepäcktaschen. Zum einen war es auf Grund der geringen Abstände am Gepäckträger eh sehr hackelig, die Taschen überhaupt wieder zu demontieren. Zum anderen kam das Szenario so gar nicht vor und wohl auch kaum auf den kommenden Etappen.
Kurze Hose -> so, wie ich die Zeit nach dem Einchecken ins Hotel verbracht habe, hat es die lange Leinenhose auch getan.
Langarmshirt -> das mitgeführte Hemd war als langärmliges Kleidungsstück völlig ausreichend. Bei Kälte hätte ich die Regenjacke oder den Windbreaker genutzt.
Knielange Sportsocken -> auch bei der kühlsten Etappe am Anfang aus Tuttlingen raus war es nicht so kalt, dass ich sie gebraucht hätte
Badehose -> ich bin zwar viel an Gewässern entlang und hätte auch einen Stopp am Atlantik gehabt. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass ich bei einer Pause oder nach Ankunft noch ins Wasser gegangen wäre. Die letzte Unterkunft in Spanien verfügt sogar über einen Pool – auch da: kein Bedarf.
Das sind jetzt so um die 750 Gramm und durchaus ein wenig Volumen. Weitere Dinge wie die Ersatzteile und das Werkzeug habe ich zwar nicht benutzt, würde das alles als Back-up aber auch beim nächsten Mal mitführen. Die zweite Radlhose nicht benutzt bis dato, auch die würde ich nicht weglassen. Dazu gekauft habe ich nur die spezielle Popo-Creme. In Summe ganz ordentlich gepackt.
Mit Sorge die Entwicklung der Waldbrände bei Bordeuax verfolgt. Die Jungs werden ihre Autoanreise deshalb ändern und nicht über die Atlanik-Route nach Spanien fahren. Heute Abend geht die Familie ins Kino: der neue Minions-Film wird geguckt. Stand auch auf der Liste der Dinge, die ich in Frankreich machen wollte. Zugegebenermaßen nicht so viele Kinos auf der Strecke, wahrscheinlich hätte es in Montbéliard oder Besançon eine Möglichkeit gegeben, da war ich aber zu platt oder mit der Citadelle beschäftigt.
Heute wäre eine entspannte Strecke zu bewältigen gewesen: 61 Kilometer mit 230 Höhenmetern. Entlang am Canal Latéral à la Loire und später dann auf der Veloroute du Burbonnais V75 (die wohl entlang einer Landstraße führt).
Die Radstrecken an Gewässern entlang gefallen mir grundsätzlich gut, die in Frankreich waren für mich schon außergewöhnlich schön. Zwischendrin dann mal rauf über eine höher gelegene Ebene zur Abwechslung. Damit waren die ersten drei Tage in Frankreich prima ausgefüllt.
Wie habe ich mich unterwegs verpflegt? Beim Frühstück bekam ich noch nicht viel runter. Meistens etwas Rührei, Brot, Gemüse/Obst und was Süßes zum Abschluss (Croissant mit Marmelade oder so), dazu Tee, Kaffee und Orangensaft. Unterwegs auf dem Rad folgendes:
Auf eine 750 ml Flasche eine oder eineinhalb Tabletten, ein Teelöffel Honig, ca. 50 ml Zitronensaft und mit Wasser auffüllen. Davon für die ersten beiden Stunden zwei Flaschen am Rad. In einer Trikottasche den Traubenzucker, den ich vorher ausgepackt hatte. So alle 15 Minuten einen halben oder bevor es in eine Steigung ging. In den Pausen ein bis zwei Müsliriegel oder/und eine Banane, meist nur eine Flasche wie oben beschrieben nachgefüllt, die andere mit Wasser zum in den Nacken und auf den Kopf spritzen und den Traubenzucker runterspülen.
Das würde ich beim nächsten Mal modifizieren: – Tabletten ausprobieren, sodass ich eine etwas leckerere finde – Ein praktischeres Behältnis für den Honig nehmen Ansonsten hat das für mich ziemlich gut gepasst. Bei Ankunft meist nochmal Banane oder Riegel, am Abend dann nach Angebot vor Ort.
Heute morgen gewogen, 85,5 kg, d.h. in der ersten Woche ein gutes Kilo abgenommen, hoch gerechnet 3-4 Kilo auf die Tour (natürlich nur eine grobe Schätzung, ab morgen wären die Etappen anstrengender geworden und die Temperaturen höher). Für ein Abnehmprogramm also ein bisschen viel Aufwand.
Wie geht’s mir heute: definitiv richtige Entscheidung getroffen. Ich bin nicht gesund, werde am Montag auch zum Hausarzt gehen. So habe ich stundenlang auf einem Rad nix verloren. Aber: es geht mir gut, weil ich die Entscheidung so getroffen habe. Geholfen haben mir auch die warmen Worte in den Kommentaren und in anderen Kanälen, vielen Dank dafür.
Gestern hatte ich ja mein Radl dafür gelobt, so toll die insgesamt 2.000 Kilometer inklusive der Trainings seit März durchgehahlten zu haben. Ich war ja die ganze Zeit drauf gesessen, und darauf bin ich dann doch etwas stolz. Immer wieder blitzen einige Fahrtszenen und Landschaften auf, die ich durchradelt habe, was schön ist. Die Geräusche während dem Fahren, das Rauschen der Bäume, der Fahrtwind, das Piepsen des Navis oder der Leerlauf des Rads waren stetige Begleiter, die ich abrufen kann. Einfach schöne Erinnerungen. Morgen steht dann eine recht knackige Etappe an.